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Googlebook startet am 21 September

Autorenbild: Eugen Huber
Eugen Huber
15. Sept.
4 Min. Lesezeit

Googles neuer KI Laptop einfach erklärt


Googlebook mit angekündigtem Vorbestellungsdatum 21. September 2026. Quelle: Google
Googlebook mit angekündigtem Vorbestellungsdatum 21. September 2026. Quelle: Google

Wichtig: Am 21. September 2026 beginnt die Vorbestellung. Der Schweizer Verkaufsstart und die Auslieferung sind noch nicht bestätigt.

Stand der Vorlage: 15. September 2026


Google bringt eine neue Laptop-Kategorie auf den Markt: das Googlebook. Die ersten Geräte können ab dem 21. September 2026 vorbestellt werden. Googlebook soll die einfache Bedienung eines Chromebooks mit Android-Apps, einer engen Smartphone-Verbindung und der künstlichen Intelligenz Gemini kombinieren.

Doch eignet sich ein Googlebook auch für Seniorinnen, Senioren und Einsteiger? Hier sind die bisher bekannten Informationen einfach erklärt.


Kurz erklärt Was ist ein Googlebook


Ein Googlebook ist nicht einfach ein neuer Name für ein Chromebook. Google bezeichnet damit eine neue Klasse leistungsfähiger Premium-Laptops. Das System basiert teilweise auf der Technik von Android und verbindet diese mit wichtigen Vorteilen von ChromeOS. Dadurch sollen Android-Apps, der Chrome-Browser, Google-Dienste und Gemini besonders gut zusammenspielen.

Das Betriebssystem wurde während der Entwicklung unter dem Namen Aluminium OS bekannt. Google hat den endgültigen Namen des Betriebssystems bisher noch nicht eindeutig bestätigt.

Die Geräte werden von Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo hergestellt. Google liefert die gemeinsame Software und legt wichtige Anforderungen für die neue Geräteklasse fest.


Premium-Hardware, Glowbar und die ersten Hersteller. Quelle: Google
Premium-Hardware, Glowbar und die ersten Hersteller. Quelle: Google

Die wichtigsten neuen Funktionen


Magic Pointer


Der Mauszeiger wird mit Gemini verbunden. Markiert man einen Text, ein Bild oder einen Termin, kann die KI passende Aktionen vorschlagen. So könnte man einen Termin aus einer E-Mail direkt in den Kalender übernehmen, einen Text einfacher erklären lassen, Produkte vergleichen oder ausgewählte Bilder zu einem neuen Entwurf kombinieren.

Für Einsteiger ist das interessant, weil Hilfe genau dort erscheint, wo eine Aufgabe gerade erledigt wird.


Magic Pointer bietet passende Gemini-Aktionen direkt am Mauszeiger. Quelle: Google
Magic Pointer bietet passende Gemini-Aktionen direkt am Mauszeiger. Quelle: Google

Create My Widget


Mit Create My Widget lassen sich persönliche Informationsfelder auf dem Desktop erstellen. Man beschreibt Gemini einfach, was angezeigt werden soll. Ein mögliches Beispiel wäre: Erstelle mir eine Übersicht mit meinen nächsten Terminen, dem Wetter und meiner Einkaufsliste.

Nach entsprechender Freigabe kann Gemini dafür Informationen aus Google-Diensten wie Gmail und Google Kalender sowie aus dem Internet verwenden.


Ein persönliches Reise-Widget wird mit einer einfachen Anfrage erstellt. Quelle: Google
Ein persönliches Reise-Widget wird mit einer einfachen Anfrage erstellt. Quelle: Google

Cast My Apps


Apps eines verbundenen Android-Smartphones können auf dem Googlebook geöffnet werden, ohne dass sie auf dem Laptop nochmals installiert werden müssen. Das kann beispielsweise bei einer Reise-, Nachrichten- oder Lieferdienst-App praktisch sein.


Quick Access


Fotos und Dateien vom Android-Smartphone erscheinen direkt im Dateimanager des Googlebooks. Dadurch entfällt in vielen Fällen das bisherige Übertragen mit Kabel, E-Mail oder USB-Stick. Für diese enge Verbindung ist laut Google ein Smartphone mit Android 17 oder neuer notwendig.


Android-Apps lassen sich auf dem Googlebook öffnen. Quelle: Google
Android-Apps lassen sich auf dem Googlebook öffnen. Quelle: Google

Quick Access zeigt Smartphone-Dateien direkt im Dateimanager. Quelle: Google
Quick Access zeigt Smartphone-Dateien direkt im Dateimanager. Quelle: Google

Googlebook und Chromebook im Vergleich


Was bisher über die Geräte bekannt ist


Google hat die vollständige Modellliste, die endgültigen technischen Daten und die Schweizer Preise noch nicht veröffentlicht. Vorabinformationen aus Zertifizierungen und Händlerdatenbanken deuten auf hochwertige Geräte mit folgenden Merkmalen hin:


  • Bildschirmgrössen von ungefähr 13 bis 15 Zoll

  • teilweise hochauflösende OLED-Touchscreens

  • Intel-, Qualcomm- oder MediaTek-Prozessoren

  • je nach Modell 16 oder 32 GB Arbeitsspeicher

  • SSD-Speicher mit 256 oder 512 GB

  • klassische Laptops, 360-Grad-Convertibles und Tablets mit Tastatur

  • moderne Anschlüsse wie USB-C, teilweise USB-A und HDMI

  • Wi-Fi 7 bei einzelnen Modellen


Ein besonders ausführlicher, aber noch nicht offiziell bestätigter Bericht nennt für ein Lenovo Googlebook 15 einen 15,3-Zoll-OLED-Touchscreen mit 2,8K-Auflösung und 120 Hz, einen Intel Core Ultra 5 325, 16 oder 32 GB RAM, 256 oder 512 GB Speicher, einen 70-Wh-Akku und ein Gewicht von rund 1,29 Kilogramm. Diese Angaben sollten bis zur offiziellen Produktseite als Vorabinformation betrachtet werden.


Vorteile für Seniorinnen und Senioren


Ein Googlebook könnte interessant sein, wenn bereits ein Android-Smartphone sowie Gmail, Google Fotos, Google Drive und Google Kalender verwendet werden.

  • Fotos müssen nicht mehr umständlich übertragen werden.

  • Smartphone-Apps können am grösseren Bildschirm genutzt werden.

  • Gemini kann Texte erklären und zusammenfassen.

  • Termine und Informationen lassen sich einfacher organisieren.

  • Automatische Updates können die Wartung vereinfachen.

  • Die Bedienung könnte übersichtlicher sein als bei einem klassischen Windows-PC.


Mögliche Nachteile und offene Fragen


  • Die Schweizer Preise und die Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt.

  • Die Zusammenarbeit mit einem iPhone dürfte deutlich eingeschränkter sein.

  • Gewohnte Windows-Programme können möglicherweise nicht installiert werden.

  • Die Kompatibilität mit älteren Druckern und Scannern muss geprüft werden.

  • Für viele KI-Funktionen wird eine Internetverbindung benötigt.

  • Einige Gemini-Funktionen könnten zum Start nur in bestimmten Sprachen verfügbar sein.

  • KI-Antworten können Fehler enthalten und sollten überprüft werden.

  • Einige Funktionen greifen nach Freigabe auf persönliche Inhalte wie E-Mails und Kalender zu.


Einschätzung von Seniorentech


Die Idee hinter dem Googlebook ist spannend. Besonders die direkte Verbindung zu Android-Smartphones könnte viele bisher komplizierte Schritte vereinfachen.

Trotzdem empfehle ich, am 21. September nicht sofort blind vorzubestellen. Zuerst sollten die Schweizer Preise, die verfügbaren Modelle, die garantierte Update-Dauer sowie unabhängige Tests zur Bedienung, Akkulaufzeit und Druckerkompatibilität abgewartet werden.

Für Menschen, die hauptsächlich ein iPhone benutzen oder auf bestimmte Windows-Programme angewiesen sind, dürfte ein Googlebook nicht automatisch die beste Wahl sein.

Sobald die ersten Modelle in der Schweiz erhältlich sind, wird Seniorentech.ch die Geräte genauer vergleichen und beurteilen, welches Googlebook sich besonders für Seniorinnen, Senioren und Einsteiger eignet.


Videos für den Blogbeitrag


Empfohlene Position: Das offizielle Vorstellungsvideo direkt nach der Einleitung einfügen. Die beiden weiteren Videos können am Ende des Beitrags als zusätzliche Informationen verlinkt werden.




Bildnachweise


Für jedes verwendete Googlebook-Bild sollte direkt unter dem Bild stehen: Bild oder Screenshot: Google.

Die in dieser Vorlage eingesetzten Abbildungen stammen von der offiziellen Googlebook-Webseite. Vor der Veröffentlichung empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die aktuellen Nutzungsbedingungen und die Google Press Corner.


Quellen und weiterführende Links



Seniorentech.ch  Technik einfach und verständlich erklärt

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